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Backen

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Kulinarischer Leckerbissen
Der Dresdner Stollen ist nur eine Variante des Christstollens, wenn auch die traditionsreichste. Ursprünglich kam das Gebäck aus den Backstuben der Klöster und mittelalterlichen Innungen. Erstmals namentlich erwähnt wurde der Christstollen um 1330 in Naumburg an der Saale, wo er als Fastenbrot in der Adventszeit bekannt war. Das brotähnliche Gebäck bestand ursprünglich ausschließlich aus Hafer, Mehl und Wasser - es war trocken und schmeckte ziemlich fade. Erst nach Aufhebung des "Butterverbots" Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Stollen langsam zum kulinarischen Leckerbissen. Neben dem klassischen Christstollen kennen wir heute auch Mandelstollen, Butterstollen, Marzipanstollen, Mohnstollen, Nuss-Stollen und Quarkstollen. Eine weitere Variante des Christstollens ist das Schittchen, wie es in Erfurt und Umgebung bekannt ist.