Pfeffernuss & Zimtstern
In der Adventszeit dringt aus vielen Küchen der herrliche Duft nach Frischgebackenem. Die richtigen Zutaten, von Butter bis Mehl, von Ei bis Zucker, von Mandel bis Rum, lassen Leckeres entstehen.Zur Weihnachtszeit verwandeln sich viele Küchen in Backstuben. Hmm, wie es dort duftet...
Pfeffernüsse
250 g Zucker
50 g Mehl
2 Eier
2 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
Hirschhornsalz
Zucker, Eier, Zimt und Nelken gut vermischen und alles etwa zehn Minuten durchrühren. Das Hirschhornsalz und das Mehl dazugeben und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens vier Stunden ruhen lassen - am besten über Nacht. Anschließend den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz etwa einen Zentimeter dick ausrollen und pfenniggroße Plätzchen ausstechen. Diese auf eine Porzellanplatte legen und über Nacht trocknen lassen. Zum Schluss den Backofen auf 150 Grad vorheizen, die Pfeffernüsse mit der feuchten Seite nach oben auf ein Backblech legen und ungefähr 25 Minuten backen.
Zimtsterne
300 g Mandeln
150 g Marzipan
100 g Puderzucker
100 g Zucker
2 Eiweiß
1 TL Zimt
1 Prise Nelkenpulver
abgeriebene Schale einer Zitrone
Das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen und vorsichtig den Zucker und den Puderzucker einrieseln lassen. Die Zitronenschale hinzufügen, ein Drittel der Masse mit einer Prise Zimt vermischen und die Schüssel beiseite stellen. Dann die Mandeln mit dem Marzipan, dem Zimt und dem Nelkenpulver verkneten. Diese Masse unter den Eischnee heben. Den Teig auf eine mit Zucker bestreute Arbeitsfläche geben. Mit einem Nudelholz ausrollen. Sterne ausstechen. Die Zimtsterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der restlichen Eischneemasse bestreichen. Die Zimtsterne bei 125 Grad etwa 45 Minuten backen.
Vanillekipferl
250 g Mehl
200 g Butter
100 g gemahlene Mandeln
70 g Zucker
1 Prise Salz
Zum Bestreuen: 100 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
Alle Zutaten zu einem glatten Teig mischen und diesen für ungefähr eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Aus dem gekühlten Teig kleine Hörnchen formen. Die Hörnchen auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad zehn bis zwölf Minuten backen - bis sie hellgelb sind. Den Puder- und Vanillezucker mischen und die warmen Hörnchen damit bestreuen.
...süß und verführerisch!
500 g Mehl
400 g Sirup
75 g Rosinen
75 g Orangeat
75 g Zitronat
1 EL Lebkuchengewürz
1 EL Natron
Rum
Sirup und Mandeln zum Verzieren
Die Rosinen in einen Topf geben und Rum darüber gießen, so dass die Rosinen bedeckt sind. Das Ganze erwärmen und die Rosinen quellen lassen. In der Zwischenzeit das Orangeat und Zitronat klein schneiden und das Natron in etwas Wasser auflösen. Das Mehl mit dem Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen und den Sirup dazu geben. Gut verrühren. Anschließend das Natron, die gequollenen Rosinen, Orangeat und Zitronat dazu geben und den Teig gut mischen. Nun die Schüssel für ungefähr drei Stunden in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Den Teig zwischen zwei Folien mit einem Nudelholz etwa einen Zentimeter dick ausrollen und dann mit einem scharfen Messer vorsichtig in 3 x 7 Zentimeter große Stücke schneiden. Den Sirup mit etwas Wasser verrühren, die Masse mit einem Backpinsel auf die Aachener Printen streichen und diese anschließend mit den Mandeln verzieren. Zum Schluss die Printen etwa 15 Minuten auf der obersten Schiene backen.
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Infobox
Nürnberger Lebkuchen
Klassiker zu Weihnachten sind neben dem Christstollen auch Lebkuchen. Für deren einzigartigen Geschmack sind Gewürze aus aller Herren Länder verantwortlich: Zimt, Nelken, Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander und Muskat. Erfunden wurden die Lebkuchen in den Apotheken der Klöster, die mit Heilkräutersäften vermischte Honigfladen buken. Die gewerbsmäßige Lebkuchenherstellung begann Ende des 13. Jahrhunderts.
Weil sie an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt lag, an dem unter anderem mit exotischen Gewürzen gehandelt wurde, gelangte Nürnberg als Lebkuchenstadt zu Ruhm. Zudem lieferte der nahe Reichswald mit seinem Heidekraut eine der wichtigsten Zutaten: Honig. Im Mittelalter war Honig das einzige Süßungsmittel, das in größeren Mengen vorhanden war. Ab 1643 gab es in Nürnberg eine eigene Zunft der Lebzelter, seit Ende des 19. Jahrhunderts wird das weltbekannte Weihnachtsgebäck auch maschinell hergestellt. Der Begriff Nürnberger Lebkuchen ist seit 1927 als Herkunftsbezeichnung rechtlich geschützt, die Leckerei darf nur in Nürnberg gefertigt werden.
Klassiker zu Weihnachten sind neben dem Christstollen auch Lebkuchen. Für deren einzigartigen Geschmack sind Gewürze aus aller Herren Länder verantwortlich: Zimt, Nelken, Anis, Ingwer, Kardamom, Koriander und Muskat. Erfunden wurden die Lebkuchen in den Apotheken der Klöster, die mit Heilkräutersäften vermischte Honigfladen buken. Die gewerbsmäßige Lebkuchenherstellung begann Ende des 13. Jahrhunderts.
Weil sie an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt lag, an dem unter anderem mit exotischen Gewürzen gehandelt wurde, gelangte Nürnberg als Lebkuchenstadt zu Ruhm. Zudem lieferte der nahe Reichswald mit seinem Heidekraut eine der wichtigsten Zutaten: Honig. Im Mittelalter war Honig das einzige Süßungsmittel, das in größeren Mengen vorhanden war. Ab 1643 gab es in Nürnberg eine eigene Zunft der Lebzelter, seit Ende des 19. Jahrhunderts wird das weltbekannte Weihnachtsgebäck auch maschinell hergestellt. Der Begriff Nürnberger Lebkuchen ist seit 1927 als Herkunftsbezeichnung rechtlich geschützt, die Leckerei darf nur in Nürnberg gefertigt werden.



