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Südafrika

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Die Welt zu Gast
Vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 wird in Südafrika die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ ausgetragen. Erstmals gibt es das Fußballturnier auf afrikanischem Boden. Wegen des Rotationsprinzips der Kontinentalverbände, das von der FIFA beschlossen worden war, nahm der Weltfußballverband nur Bewerbungen afrikanischer Länder an. Südafrika setzte sich gegen Ägypten und Marokko durch. In 64 Spielen treten 32 Nationen in zehn Stadien gegeneinander an. Das erste und das letzte Spiel werden im First-National-Bank-Stadion (auch Soccer City genannt) in Johannesburg ausgetragen. Die Arena stammt aus dem Jahr 1987 und wurde eigens für die Fußballweltmeisterschaft renoviert.

Laut Südafrikas Bewerbungsunterlagen beträgt das Investitionsvolumen für die Weltmeisterschaft rund 825 Millionen US-Dollar. 47 Millionen Dollar sollen lokale Sponsoren beisteuern. 467 Millionen Dollar will das Organisationskomitee über den Ticketverkauf einnehmen. Von den drei Millionen Tickets stehen 1,5 Millionen für Fußballfans aus dem Ausland zur Verfügung. 480.000 sind für Südafrikaner reserviert. Die restliche Million ist Sponsoren, Spielern und Mitgliedern der FIFA vorbehalten. Bis Januar 2010 blieben die Verkaufserlöse jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.

Während nach Berichten der Inspektorengruppe des Weltfußballverbands Transport, Kommunikation, medizinische Versorgung und Hotellerie gut entwickelt sind, ist die Sicherheit weiterhin ein Kritikpunkt. Immerhin gilt Südafrika als eines der gewalttätigsten Länder der Welt: Morde, Vergewaltigungen, Entführungen und Raubüberfälle sind die häufigsten Straftaten. Das schreckt Fußballfans ab. Laut Inspektorengruppe hat die südafrikanische Regierung jedoch Wissen und Mittel, um die 19. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ ohne Probleme veranstalten zu können. Die Veranstalter sind zuversichtlich, dass das Motto der Endrunde wahr wird: "Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern."