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Partnersuche

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Wie viele Singles gibt es in Deutschland?
Statistiker suchen die Antwort auf diese Frage auf unterschiedliche Weise. Da wäre erstens der Weg, den Anteil der Menschen zu ermitteln, die in Ein-Personen-Haushalten leben.

Eine wenig aktuelle Angabe stammt aus dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamts von 2001: Auf 17 Prozent der Bundesbürger, so die Statistiker, treffe dieses Merkmal zu. Hier sind jedoch auch Wohngemeinschaften eingeschlossen, die man jeweils als Anzahl von Ein-Personen-Haushalten in die Berechnung einbezog. Im Übrigen sind in getrennten Wohnungen, also meist ebenfalls in Ein-Personen-Haushalten lebende Paare natürlich keine Singles.

Aussagekräftiger in Bezug auf den Anteil der Singles an der Gesamtbevölkerung ist der Mikrozensus 2005, der die Angabe enthält, dass 26 Prozent aller deutschen Frauen ohne Partner leben, im Vergleich zu 18 Prozent alleinlebender Männer. Das Ungleichgewicht ist hervorgerufen durch die große Zahl älterer Witwen. In absoluten Zahlen, so der Mikrozensus, gebe es 8,651 Millionen alleinstehende und 2,236 Millionen alleinerziehende Frauen.

Man beachte: Alleinerziehende sind laut Definition nicht alleinstehend und folglich keine Singles. Die direkte Frage - besteht eine Partnerschaft oder nicht? - stellte 2005 auch die Online-Partneragentur Parship in ihrer Single-Studie. Ergebnis: 11,2 Millionen Menschen, rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung, leben in Deutschland partnerlos.

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Die Kontaktanzeige
"Ein Herr von etwa 30 Jahren mit ansehnlichem Besitz sucht eine junge Dame mit einem Vermögen von rund 3.000 Pfund": So lautet die erste nachgewiesene Kontaktanzeige, die 1695 in einer englischen Zeitschrift erschien. Seitdem gehören Kontaktanzeigen und Heiratsannoncen aller Art zum Geschäft von Zeitungen und Zeitschriften.

Charakteristisch für den modernen Zeitungsannoncen-Markt ist jedoch, dass sich hinter einem großen Teil der etwas aufwendiger gestalteten weiblichen Kontaktanzeigen kommerzielle Partnervermittlungen verbergen. Weil Verlage, anders als viele Online-Singlebörsen, Anzeigentexte nicht auf Plausibilität prüfen, sind Missbrauchsfälle vergleichsweise häufiger.