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Naturheilkunde

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Lehrerin Natur
Von der Natur heilen lernen - das heißt Naturheilkunde zu allererst. Dementsprechend sind die Verfahren vielfältig. Im Mittelpunkt aller Methoden der sanften Medizin steht Behandeln mit Licht, Luft, Wasser, Erde, Ernährung, Bewegung, Ruhe, Wärme, Kälte und Massage, den so genannten Heilfaktoren der Naturheilkunde.

Heute wird die Wirksamkeit von Hydro-, Bewegungs- und Atemtherapien kaum noch bestritten. Auch Vollwertkost und fastentherapeutisches Vorgehen, Massagen und Behandlungen mit Wasser aus Heilquellen (Balneotherapie) werden als Zusätze zu klassischen Behandlungen eingesetzt.

Daneben zählen zu den naturheilkundlichen Methoden auch die Thermo- und Kryotherapie, die entweder mit zugeführter Wärme oder Kälte positive Effekte beim Patienten hervorrufen wollen. Auch Akupunktur und Heilpflanzen werden häufig eingesetzt, um eine ganzheitliche Lebensweise und die Genesung des Körpers zu unterstützen.

Lichttherapien und Ordnungstherapien, welche die Selbstordnungskräfte durch wiederholte Kuren mobilisieren sollen, werden ebenso in der naturheilkundlichen Medizin angewandt wie Methoden, die mit unterschiedlichen Frequenzbereichen von Magnetfeldern arbeiten. 

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Naturwissenschaftliche Grundsätze
Als Schulmedizin oder wissenschaftliche Medizin wird die allgemein anerkannte und angewandte, an den Hochschulen gelehrte Heilkunde bezeichnet. Ihre ursprünglich streng naturwissenschaftliche Orientierung hat die Schulmedizin durch Einbezug von Psychotherapie und Sozialwissenschaften überwunden.

Den Begriff der Schulmedizin prägte der Homöopath Franz Fischer im späten 19. Jahrhundert in Auseinandersetzung mit dem etablierten Medizinbetrieb. Die Schulmedizin ist auch heute vorwiegend seitens der Anhänger alternativer Heilverfahren Kritik ausgesetzt, deren Methoden allerdings zunehmenden Eingang ins schulmedizinische Repertoire finden.