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Krebs

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Risikofaktoren
Bislang sind nur wenige der komplizierten Vorgänge der Krebsentstehung wissenschaftlich erforscht. Allerdings kennen die Mediziner mittlerweile eine Vielzahl an Faktoren, mit denen sie das Krebsrisiko eines Menschen eingrenzen können. Oft spielen mehrere Einflüsse innerhalb und außerhalb des Körpers eine Rolle.

Man geht davon aus, dass ein Großteil der Krebserkrankungen umweltbedingt ist. So tragen zum Beispiel Chemikalien, Tabakrauch, Strahlungen und andere biologische Lebensformen wie Schimmelpilze und Viren zur Krebsentstehung bei. Aber auch Erbfaktoren können Krebs auslösen.

Die Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in der Vorbeugung und bei der Entstehung von Krebs. Dreißig bis vierzig Prozent aller Tumoren werden durch falsche Ernährung, Übergewicht und mangelnde körperliche Betätigung ausgelöst oder begünstigt.

Bisherige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine ausgewogene Kost, die reich an Obst und Gemüse und damit reich an Vitaminen und Ballaststoffen ist, das Krebsrisiko senkt. Ballaststoffmangel und Überernährung begünstigen hingegen die Entstehung von Krebs.

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Brustkrebs bei Männern
Wie Frauen haben Männer eine - wenn auch deutlich kleinere - Brustdrüse, die von Krebs befallen werden kann. In Deutschland sind jährlich etwa vierhundert männliche Personen von dieser Erkrankung betroffen. Zwar macht das lediglich 0,2 Prozent aller neu auftretenden Tumore bei Männern aus, doch steigt die Rate seit Anfang der 1960er Jahre kontinuierlich.

Das Mammakarzinom wird beim Mann oft sehr spät entdeckt, wenn der Tumor schon in einem sehr fortgeschrittenen Stadium ist. Die Heilungschancen sind daher eher schlecht. Im Vergleich zu Frauen erkranken Männer im Schnitt acht bis zehn Jahre später, häufig zwischen dem 61. und dem 65. Lebensjahr.

Ebenso wie bei Frauen gibt es bei Männern Symptome, die auf Brustkrebs hinweisen. Neben schmerzlosen oder schmerzhaften Knoten in der Brust, häufig in der Nähe der Brustwarze ertastbar, können auch Brustwarzen, die sich nach innen stülpen, sowie Blutungen oder Sekretion von Flüssigkeit Hinweise für Brustkrebs sein.