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Ballett
Tanzen

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Mario Schröder...
ist Direktor und Chefchoreograph des Balletts an der Oper Leipzig. Schröder wurde 1965 in Finsterwalde geboren. Er erhielt seine achtjährige Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden bei Prof. Gret Palucca, Prof. Hans-Joachim Metz und Patricio Bunster. Von 1983 bis 1999 war der Tänzer Erster Solist in Leipzig. An der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin studierte er Choreographie.

Im Interview: Mario Schröder  
Im Interview: Mario Schröder
 

Mario Schröder tanzte unzählige große klassische, aber auch moderne Rollen und arbeitete als Choreograph in vielen europäischen Ländern sowie in den USA, Australien, Japan und der Mongolei.

Im Interview: Mario Schröder  
Im Interview: Mario Schröder
 

Mittlerweile zählen mehr als sechzig Choreografien zu seinem Gesamtwerk, und er erhielt zahlreiche Preise. 2010 kehrte Schröder zu seinen Wurzeln, also nach Leipzig, zurück. Schröder fühlt sich modernen Ausdrucksformen des Tanzens verpflichtet, für die das klassische Ballett jedoch eine unverzichtbare Basis ist.

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Die Schrift des Tanzes
Seit dem 15. Jahrhundert notiert man Wortkürzel, um Tanzschritte festzuhalten. 1581 ließ Katharina von Medici das Ballet Comique de la Reine in Bildern aufzeichnen, um es an andere europäische Königshäuser weiterzugeben.

Um 1700 veröffentlichte Raoul A. Feuillet die erste verbindliche Tanzschrift. Diese "Chorégraphie" beruhte auf dem linearen System des Ballettmeisters Charles L. Beauchamps.

Die Kinetographie Rudolf von Labans aus den 1920ern enthält weitaus mehr Zeichen: Striche und Punkte symbolisieren auf senkrechten Linien die Bewegungen des Tänzers rechts und links der Körpermitte.

Ähnlich funktioniert die Notation von Rudolf Benesh aus dem Jahr 1955. Heute unterstützen Computer und Videokameras die Choreographen. William Forsythes interaktive Anwendung "Improvisation Technologies" zeigte der Tanzlehre 1994 neue Wege auf.

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Das MDR-Fernsehballett
In der europäischen Showlandschaft ist die Tanzgruppe ein richtiges Unikat - und mit jährlich mehr als 140 Millionen Fernsehzuschauern gehört sie zu den meist gesehenen Ensembles in ganz Europa: Das MDR-Fernsehballett.

Die Tänzer und Tänzerinnen begeistern mit eleganten und fantasievollen Choreographien in den großen Unterhaltungsshows von ARD und ZDF, aber auch bei Galaauftritten und in zahlreichen Fernsehfilmen.

Hervorgegangen ist das bis heute einzige Fernsehballet in Europa aus dem Tanzensemble des DDR-Fernsehens. 1962 gegründet, entwickelte es sich in den nächsten zwei Jahrzehnten zum absoluten Publikumsliebling.

Doch Anfang der 1990er drohte der Kompanie mit der Auflösung des DDR-Fernsehens das Aus. Die Anbindung an den neu gegründeten Mitteldeutschen Rundfunk bedeutete jedoch die Rettung für das Fernsehballett. In den letzten zehn Jahren erhielt das Ensemble zahlreiche Fernsehpreise, so auch die Goldene Kamera.