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Dresden

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Dresden im Feuersturm
Die Angriffe auf Dresden folgten einer ganz bestimmten Methodik: zuerst zerstörten Luftminen und Sprengbomben Dächer und Fenster, damit Brandbomben eine größere Wirkung entfalten konnten. In dem allgemeinen Chaos blieben Löschaktionen nutzlos, sodass sich die Einzelfeuer zu einem orkanartigen Feuersturm vereinen konnten.

Bei solch einem Feuersturm steigt durch die starke Hitzeentwicklung heiße Luft über dem Brandherd empor, während der entstehende Sog Frischluft nachzieht. Dieser Kamineffekt facht das Feuer immer weiter an. Sturmähnliche Windstärken sind die Folge, die selbst normales Laufen unmöglich machen und eine Flucht aus dem Brandkessel erschweren.