Seite drucken

LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

Dieser Artikel gehört zum Thema

Raubfische

Infobox

Heimische Raubfische
Als Raubfische werden Fische bezeichnet, die sich von Fischen oder anderen in und an Gewässern lebenden Tieren ernähren. Raubfische kommen sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser vor. Die bekanntesten Vertreter der Süßwasser-Raubfische sind Forelle, Hecht, Barsch und Wels.

Hechte haben einen torpedoförmigen Körper und ein weites Maul mit spitzen, nach hinten gebogenen Zähnen ("Hundszähne"), einen seitlich abgeflachten Körper und eine große entenschnabelförmige Schnauze. Der Europäische Hecht kann bis zu siebzig Pfund schwer und bis zu anderthalb Meter lang werden. Hechte bewohnen vorzugsweise klare, fließende und stehende Gewässer.

Der Wels ist ein Süßwasserfisch mit einem breiten, flachen Kopf mit weitem Maul, zwei langen Bartfäden am Oberkiefer und vier kürzeren am Unterkiefer. Mit einer Gesamtlänge von bis zu drei Metern und einem Maximalgewicht von über 150 Kilogramm ist er der zweitgrößte einheimische Süßwasserfisch hinter dem Stör. Er bewohnt bevorzugt große, warme Seen und tiefe, langsam fließende Flüsse. Der Wels kommt in weiten Teilen Mittel-, Süd- und Osteuropas vor.

Die Forelle ist die in Europa wohl bekannteste Vertreterin der Forellenfische. Dieser räuberische Süßwasserfisch wandert wie der Atlantische Lachs, der zur gleichen Familie gehört, ins Meer und kommt zum Laichen zurück in die Süßgewässer.